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Hoppegarten

Standort der IFCS Institute for Food Chain Standards GmbH ist die kleine Gemeinde Hoppegarten vor den Toren Berlins.

Der Name Hoppegarten leitet sich aber nicht – wie man vermuten könnte – von der berühmten Galopprennbahn ab, die nur wenige Meter vom Institut vorbeiführt. Nein, der Name hat vielmehr mit Lebensmitteln, genauer mit dem Bier zu tun, früher eines der wichtigsten (und sichersten) Le­bensmittel.

Haltbar wurde das Bier nicht zuletzt durch den Hopfen. Dieser gedieh für damalige Ansprüche recht gut in der Mark. Der Soldatenkönig, Friedrich Wilhelm I., ein Bierliebhaber, beauftragte sei­nen Minister, Samuel von Marschall, auf dessen Gut in Dahlwitz einen Hopfengarten (Hoppegar­ten) anzulegen, nicht zuletzt, um die ärmliche Landwirtschaft in der Mark voranzubringen.

Der verwilderte Hopfen gedeiht noch heute recht gut zwischen Hainbuchen- oder Ligusterhecken – sehr zum Ärger vieler Hausbesitzer.


Hopfen
Frédéric Boudin